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Absolventen, die ihr Doktoratsstudium auf traditionelle Weise an einer Universität oder an einer öffentlich geförderten Forschungseinrichtung abschließen, werden nach dem geltenden Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt. Sie werden in der Regel auch in der Lohnklasse E 13, Erfahrungsstufe 1 eingestuft. Je nach Arbeitgeber ergibt dies folgendes monatliches Bruttogehalt: Im öffentlichen Sektor erhalten Bachelor-Absolventen die Gehaltsstufen E 9 bis E 12, Bioinformatiker mit Master- oder Promotionsabschluss in den Besoldungsgruppen E 13 bis E 15. Die Lohnnote wird häufig in der Stellenbeschreibung angegeben. Was die Klassifizierung in Bezug auf konkrete Zahlen bedeutet, hängt vom spezifischen Tarifvertrag ab. Der TVöD Bund gilt für Arbeitsverhältnisse mit dem Bund. Ist der Arbeitgeber ein Bundesland, z.B. bei der Arbeit an einer Universität, gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer (TV-L). Für beide Tarifverträge gibt es entsprechende Lohnskalen. Tarifverträge ermöglichen es den Bewerbern, genau zu sehen, welches Gehalt sie unter welchen Umständen erwarten können.

Die Lohnskalen der IG BCE sind beispielsweise in die Lohnbesoldungsstufen E1 bis E13 unterteilt, wobei E13 das höchste Gehaltsniveau ist. Ein normaler Absolvent einer Fachhochschule beginnt in der Regel in der Lohnklasse E11, die je nach Bundesland ein Einstiegsgehalt vor Steuern von rund 35.000 Euro pro Jahr festlegt. Nach sechs Arbeitsjahren wird sich dieses Gehalt bereits auf rund 47.000 Euro erhöht haben. Ohne Professur, z.B. postdoktorandische Stelle, sind die Gehälter an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen tendenziell niedriger. Der Bundestarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund) oder die Bundesländer (TV-L oder TV-H für Hessen) hat folgende Klassifikationen festgelegt: Der TVöD gilt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Als staatlich geförderte Forschungsorganisation ist die Max-Planck-Gesellschaft sogenannter Zuschussempfänger – sie wird zu rund 95 Prozent aus öffentlichen Mitteln von Bund und Ländern und der EU finanziert. Seine Wissenschaftler unterliegen auch den tarifvertraglichen Bestimmungen des TVöD.

Die Max-Planck-Gesellschaft engagiert sich auf politischer Ebene, um deutschen wissenschaftlichen Institutionen in die Lage zu versetzen, noch flexibler als bisher auf die Herausforderungen eines immer intensiveren internationalen Wettbewerbs um die besten Köpfe und attraktivsten Forschungsbedingungen zu reagieren. Sie unterstützt die Initiative des Freedom of Science Act, deren Ziel es ist, die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern und auch ein öffentliches Vergabeverfahren zu schaffen, das frei von administrativen Barrieren und förderlich für die Wissenschaft ist. Die Karrieremöglichkeiten für Bioinformatiker sind vielfältig. Von der chemischen Industrie bis zur IT gibt es eine Auswahl an verschiedenen Branchen. Auch in diesem relativ neuen Studienbereich gibt es inhaltlich verschiedene Möglichkeiten für Absolventen. Entsprechend breit ist das Gehaltsspektrum. Sie können zu Beginn ihrer Karriere zwischen 24.000 Euro und einem Bruttojahresgehalt von rund 70.000 Euro verdienen. Getrennte Lohnskalen für Apotheker in öffentlichen Apotheken Ein gesonderter Tarifvertrag gilt für Apotheker, die in öffentlichen Apotheken beschäftigt sind. Es wird zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der Apothekergewerkschaft ADEXA ausgehandelt und sieht vor, dass zugelassene Apotheker in den ersten Berufsjahren ein Jahresgehalt vor Steuern von rund 28.000 Euro zuzüglich Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Sonderzuschlägen erhalten.

Dieses Gehalt steigt im Laufe mehrerer Jahre im Job nur geringfügig an. Die Gehälter sind in Süddeutschland in der Regel höher als im Rest des Landes.